BIO aus Leidenschaft

Wir bauen über 30 verschiedene Gemüsesorten an, unter anderem Kartoffeln, Paradeiser, Gurken, Zucchini, Bohnen, Paprika, Karotten, Salat, Kräuter, Sellerie u.v.m.

Unser Steckenpferd sind Paradeiser, dabei legen wir besonderes Augenmerk auf alte Sorten. Uns fasziniert dabei die Vielfalt (es gibt über 3.000 Sorten) – einen kleinen Bruchteil dieser Vielfalt finden Sie bei uns.

Auch bei den anderen Gemüsearten legen wir Wert auf Geschmack und auf die Vielfalt an Farben und Formen.

Fruchtfolge:

Wir bleiben mit unserem Gemüse nur zwei Jahre am selben Feld, damit die Bodenfruchtbarkeit erhalten bleibt, Krankheiten und Schädlinge nicht Überhand nehmen. Danach folgt ein Jahr Getreideanbau und nach dem Getreide zwei bis drei Jahre Wechselgrünland mit verschiedenen Gründüngungen, wie zum Beispiel Luzerne, Klee und anderen Wiesenkräutern.

Verschiedene Begrünungen sind wichtig für den Boden, da jede Pflanze im Boden unterschiedlich tief wurzelt und ihn somit lockert, andere Wurzelausscheidungen hat und verschiedene Nährstoffe benötigt.

Heu-Mulch:

Ein paar Wochen nach dem Setzen im Folientunnel wird der Boden mit Heumulch bedeckt.
Bei Hitze werden damit die Wurzeln kühl gehalten, der Feuchtigkeitsverlust des Bodens vermindert und Unkrautwuchs gebremst.

Gleichzeitig wird das Heu nach und nach kompostiert und der entstehende Humus wirkt als organischer Dünger: Regenwürmer und andere Kleinlebewesen bringen das Heu in tiefere Bodenschichten ein und wandeln es in wertvolle Pflanzennahrung um.

Durch den Einsatz von „Effektiven Mikroorganismen“ (EM) wird die Umsetzung des Mulchs beschleunigt und Fäulnis verhindert. Außerdem belebt EM den Boden, erhöht die Aktivität der Bodenlebewesen und fördert die Wurzelbildung. Auch im Stall finden die Mikroorganismen Einsatz, um Fliegendruck und Geruchsbildung zu verringern.